Malaysia (Kuala Lumpur)

Kuala Lumpur ist die Hauptstadt von Malaysia. 

  
Es ist eine Multikulturelle Millionenstadt. Zwischen den unzähligen Hochhäusern sieht man in der ganzen Stadt verteilt, Minerette der Moscheen,  christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempelanlagen.image

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 Das Klima in Kuala Lumpur ist tropisch. Bedrückend kann es allerdings werden, wenn wegen der immer noch illegalen Waldrodungen, eine Smogglocke über der Stadt hängt. Allerdings hat die Monsunzeit gerade begonnen, deshalb kommt es häufig zu sehr heftigen Gewittern, die zwar die Luft rein waschen,aber dafür das Stadtgebiet überfluten.

  
Ich sehe mir die Petronas Tower an. Die höchsten Zwillingstürme der Welt und gemeinsam das 7. höchste Gebäude der Welt.Mit einem der größten Einkaufszentren Malaysias.

   
   Etwas außerhalb des Stadtzentrums liegen die Batu Caves. Kalksteinhöhlen die mehrere Hindutempel beherbergen. 

   
272 steile Treppen führen vom Voplatz hinauf in dieTempelhöhle.Rund um die Höhle leben Makaken,die sich von den Touristen füttern lassen, oder sich einfach Selbstbedienen. 

    
    
 Vor den Höhlen steht die 42 m Hohe Statue,des Gottes Murugan, einer der wichtigsten Götter der Tamilen. 

  

 In der Hauphöhle befinden sich zahlreiche Schreine, die Ihm gewidmet sind. 

   Vor der Rayamana Cave steht eine 15 m hohe Statue des Affengottes Hanuman, der Rama bei der Befreiung seiner Frau Sita half.      

  
 
Unter den unzähligen shopping Malls die ich aufgrund des täglichen Regens aufsuche,befindet sich auch der Central Markt. Einer der ältesten Märkte der Stadt,dort werden seit 1888 Waren verkauft.image
image Und in der ganzen Stadt beliebt, Durian(Stinkfrucht), allerdings in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ausdrücklich verboten!image

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Bali (Ubud)

Mein nächstes Ziel ist Indonesien. Ich fliege auf die Insel Bali und lande in der Inselhauptstadt Denpasar im Süden der Insel.
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Von dort aus fahre ich ,in die 1.5 Stunden entfernte, Stadt Ubud.die Kleinstadt liegt nordöstlich von Denpasar und gilt als Kulturelles Zentrum Balis. Vor allem Malerei und Textilkunst, aber auch traditionelle Holzschnitzarbeit wird in Ubud gepflegt und auf Märkten verkauft.image

 

   

   
 
Ich laufe durch den heiligen Affenwald, der im Süden der Stadt liegt.in dem Wald leben 340 Affen, hauptsächlich Makaken.image

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Meine Wasserflasche hätte ich besser in meiner Tasche versteckt…image

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In Ubud leben hauptsächlich Hindus. In den Straßen findet man unzählige Tempel und auch viele Wohnhäuser sehen aus wie Tempepelanlagen.

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 Täglich werden Opfergaben an die Götter gemacht. Kleine Bambuskörbchen gefüllt mit Blumen, Reis, Bonbons… Werden vor Haustür, Ladeneingang , auf Statuen oder Motorroller gelegt.
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Ubud ist ebenfalls bekannt für sein vielfältiges Angebot von Yoga-und spirituellen Kursen und organischem Raw Veganen Restaurants.

  

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Thailand (Surat Thani)

In Indien habe ich das erste Mal „richtig “ Meditiert und seit dem, immer mal wieder,in Tempeln mit buddhistischen Mönchen oder mit anderen in einer Gruppe. Leider kann ich mich nur selten aufraffen alleine zu meditieren, dass soll sich nun ändern.

 Ich möchte mehr über Buddhismus und Meditation lernen. In Theiland gibt es viele Tempel die Kurse oder Retreats anbieten, in denen man Techniken zum meditieren beigebracht bekommt.

Ich entscheide mich , das „Sielent Retreat“, im Suan Mokkh, in Südthailand, Surat Tani zu machen. 

 Während des 10-Tage Retreats verpflichtet sich jeder Teilnehmer einem strengen Tagesprogramm zu folgen, das edle Schweigen zu wahren und nicht zu lesen oder zu schreiben und mit Mönchen zu leben. das heißt Respektvoll handeln, immer Knie und Schultern bedecken. Niemals vor einem Möch laufen oder aufstehen wenn dieser noch sitzt.

Bei der Ankunft gibt jeder seine Geräte (Handy,Laptop,Kamera…) und Bücher,Stifte ect. ab. Darüberhinaus sollen 8 Tugendregeln eingehalten werden. 

1. Intend not to take away any breath ( abstain from killing)

2. Intend not to take away that is not given ( abstain from stealing)

3. Intend to keep one’s mind and one’s body free from sexual activity

4. Intend not to harm others by speech 

5. Intend not to harm one’s consciousness with substances that intoxicate and lead to carelessness ( no Alkohol, no Drugs,no Smoking)

6.Intend not to eat between afternoon and before dawn 

7.Intend not to Dance,sing,play or listen to music, watch shows, wear garlands, ornaments and beautify oneself with perfumes and cosmetic 

8. Intend not to sleep or sit on luxurious beads and seats.

  
 Tagesprogramm:

4.00 Uhr Wake Up Bell 

 Die Morgenglocke läutet, das heißt sofort aufstehen. Im dunklen die Gemeinschaftstoiletten und den Brunnen zum waschen finden, ohne dabei auf eine Schlange, Skorpion oder giftigen Tausenfüssler zu treten. Um anschließend zu Meditationshalle zu laufen und auf seinem „Stammplatz“ Meditationshaltung(gerader Rücken und Lotussitz) einzunehmen. Männer und Frauen sind während des Retreats streng getrennt. Alles Hallen sind in Links für Männer, rechts für Frauen geteilt.

 4.30 Morgenlesung

4.45  Sitzmeditation

5.15  Yoga – Mindfullness Movement

7.00  Morgenvortrag von Ajan Poh, dem 84-jährigem Abt, dessen Englisch keiner Verstand,der dennoch jeden Inspirierte.und 30 Minuten Sitzmeditation.

8.00 Frühstück 

Reissuppe,Bananen und frische Kräuter aus dem Klostergarten und Tee

Anschließend Arbeitszeit 

Jeder bekommt eine Aufgabe die täglich erledigt werden muss.( Toilette putzen,fegen, Dining  Hall aufräumen…)

10.00 Uhr Dhamma-Talk, die Theorie zu Buddhismus und Meditation und 30 min. Sitzmeditation 

11.00 Uhr Gehmeditation wir wechseln die Halle 

 11.45 Uhr Sitzmeditation 

12.30 Uhr Mittagessen

Die letzte Mahlzeit des Tages. Reis mit meist Thaicurry oder Gemüse und Tofu, Salatblätter aus dem Garten und Tee. 

 14.30 Dhamma Talk, Meditationsanleitung oder Vortrag und 30 min. Sitzmeditation 

15.30 Gehmeditation 

16.15 Sitzmeditation 

17.00 Chanting, gebetsartiges Singen in Pali. Danach Loving kindness Meditation, man verschickt Liebe,Gesundheit und Zufriedenheit oder stärkt sich selbst damit.

18.00 Tee und Zeit in der heißen Quelle zu baden,was den Muskeln nach dem fast geschafften Tag Erholung gibt. Da es keine Duschen gibt, kann man sich nur mit kaltem Wasser aus dem Brunnen übergießen. Beim Baden und Duschen muss immer ein Sarong getragen werden. 

 19.30 Sitzmeditation 

20.00 Gruppen Gehmeditation, wir laufen barfuß im dunckel, aufgereiht in einer Schlange (80 Personen) um einen See.

20.30 Sitzmeditation 

21.00 Schlafenszeit, zurück zum „Dorm“ ,jeder in seine Betonkammer. 

 21.30 Licht aus. Trotz Betonmatratze und Holzkissen bin ich immer sofort total geschafft eingeschlafen. 

 
Fazit

Das Schweigen ist mir nicht schwer gefallen, da ich im allgemeinen wenig von Non- sens Gerede halte und gerne mal einen Tag mit mir alleine verbringe. Es war interessant zu sehen wie schwer sich viele damit getan haben. Für mich erleichtert es ungemein das Abschalten um sich voll und ganz auf sich und seine Meditation zu achten.

Es war im allgemeinen echt hart aber das Leiden hat sich gelohnt. Etwa 10% der Teilnehmer haben das Retreat frühzeitig verlassen. Ich bin froh bis zum Schluss durchgehalten zu haben und viele neue Erfahrungen mit mir nehmen zu können.Besonders gut haben mir die Vorträge der Mönche gefallen, die sehr Lehreich und immer sehr humorvoll waren. 

 Was nehme ich mit?

– alles ist vergänglich. Lebe in der Gegenwart 

– alles folgt dem Gesetz der Natur, es gibt kein „Ich“ und kein „mein“. Mein Körper gehört der Natur und soll dementsprechend behandelt werden.

– langes ein und ausatmen ist der Schlüssel zu Ausgeglichenheit und Gesundheit 

– es tut sehr gut, wenn man Abends nichts mehr isst. Es hilft beim einschlafen und man fühlt sich leichter und konzentrierter. 

 Als ich das Retreat verließ,brauchte ich einige Zeit um meinen Kopf zu ordnen und mich an den Lärm und die hektische Welt wieder zu gewöhnen.Ich hatte keine Lust auf Internet, Facebook und Co.und habe ewig gebraucht um mein Email Eingang zu bearbeiten.

Nun bin ich achtsamer und weiß wie man meditiert. Ich habe mir fest vorgenommen,Meditation in mein tägliches Leben zu integrieren,da es mir sehr gut tut.

Vietnam ( Nah Trang, Ho Chi Minh City aka Saigon)

Und wieder einmal eine Nacht im Bus verbracht, um Morgends um 6.30 Uhr in Nah Trang anzukommen. 

 Nah Trang wird als Tourismushochburg Vietnams bezeichnet. Hier ist alles auf die Bedürfnisse von Russen ausgerichtet. Straßenschilder und Speisekarten sind mit russischer Schrift Übersetzung Busunternehmen und Restaurants haben russische Angestellte. Tatsache die Stadt ist eine Touristenhochburg russischer All inklusive Urlauber,die zwischen Hotelbuffett und Strandliegen pendeln.

   

  
    Am Stadtrand entlang der Strandpromenade, befinden sich zahlreiche Restaurants,Strandbars und Hotels.Eigentlich ist alles zugebaut mit Hochhäusern und am Strand stehen Hunderte von Strandliegen nebeneinander, für meinen Geschmack etwas zu viel Tourismus. 

      
  Daher sitze ich auch schnell wieder im Bus und fahre nach Ho Chi Minh City ( Saigon). Aus Saigon wurde nach der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam(1976) Ho Chi Minh City ,benannt nach den damaligen Präsidenten von Nordvietnam.Hanoi wurde Hauptstadt der sozialistischen Republik Vietnam.

  Saigon ist die größte Stadt in Vietnam, mit den meisten Einwohnern. Von dem höchsten Gebäude der Stadt,dem Biotex Tower, kann man sich die Stadt von oben ansehen. 

     

  

  
 
  Über die Nguyen Hue, die Champs Élysée des Ostens,gelange ich zum alten Rathaus . 

   Und ich laufe durch die unzähligen Häuserblocks. Mich überrascht der Verkehr, der im Gegensatz zu Hanoi,hier einigermaßen übersichtlich ist. Es wird an Ampeln angehalten und scheinbar gelten Verkehrsregeln die auch eingehalten werden. 
      Nach 2 Wochen Vietnam ( als deutscher Staatsbürger erhält man 15 Tage freies Visum) nehme ich einige neue Erfahrungen mit:

Pho (Nudelsuppe) : kann man Morgends, Mittags, Abends essen und in ganz Vietnam zu jeder Uhrzeit überall bekommen. Die werde ich vermissen.  

Dong: das ist die Vietnamesische Wärhrung, die mich zum Millionär macht.Bisher die größte Kopfrechnen herausforderung . 1 Euro sind ungefähr 22.000 Dong .  Non La (Kegelhut): ist ein vielseitig genutzter Alltagsgegenstand in Vietnam. Der Hut schützt vor Sonne und Regen, sammelt Regenwasser und kann als Korb für Früchte verwendet werden…  Weiße Cocosnüsse habe ich bisher nur hier gesehen. Und ich habe inzwischen viele ( unterschiedliche, grüne, braune und orangene) gegessen und getrunken. Diese weißen haben das süßeste und zarteste Fruchtfleisch von allen. Definitiv meine Favoriten.  Lotusblumen habe ich auch schon jede Menge gesehen, aber kaum so schöne wie hier.    
 

Vietnam (Hoi An)

Mit dem Nachtbus geht es weiter Richtung Süden.Nach den 20 Stunden Fahrt, komme ich in Hoi An an. 

   Hoi An ist eine Küstenstadt in Zentralvietnam. Auf Deutsch übersetzt bedeutet der Name „ruhige Gemeinschaft“ oder „friedvoller Versammlungsort“. Es gibt einen kleinen Strand am Südchinesischen Meer. 

    
  Hoi an’s Altstadt gilt als die einzige Stadt, die im Vietnamkrieg unversehrt blieb. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, da sie als gut erhaltenes Beispiel für einen südostasiatischen Handelshafen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gilt. 

   

   

 Ich sehe mir die Japanese Covered Bridge an.Der Bau der Brücke begann im Jahr des Affen und Endete im Jahr des Hundes (1593). Daher sitzt auf der einen Seite eine Affen- auf der anderen eine Hundestatue. 
    
   Man kann sich außerdem ein privates Haus anschauen in der eine Familie seit 7 Generationen lebt. 
    

   Und ein Museum. 
    
 Und ein Tempel. 

    
 Die Altstadt ist geschmückt mit Lampions. An Vollmond wird ein Lichterfest gefeiert, leider bin ich dann schon weiter Richung Süden unterwegs… 

    

 

Vietnam (Hanoi)

Mein erstes Ziel in Vietnam ist die Hauptstadt Hanoi, in Nordvietnam.  

 Mittlerweile bin ich ja einiges an Verkehrschaos gewohnt, aber der Verkehr,hier in der Innenstadt, übertrifft nochmal alles. Die Stassen sind eng und verzweigen sich in kleinste Gässchen.

  Ab spätestens 17 Uhr bricht in der Rushhour der Irrsinn auf zwei Rädern aus. Stinkend und laut knatternd kommen Mopeds aus allen Richtungen. Der Spaziergang wird zum Hindernisslauf, oft geht es nicht einmal zu Fuß weiter. Die Straßen sind hoffnungslos verstopft und die Bürgersteige erbarmungslos vollgepackt. Wo noch Platz ist, wird kurzerhand auf dem Bürgersteig gefahren- im Affenzahn.

 Ich schaue mir die Altstadt an.als erstes laufe ich um den Hoan Kiem See

  Eine Brücke führt zum Jadeberg Tempel,die am Abend leuchtend strahlt. 
Am „See des zurückgegebenen Schwertes“ soll der Held Le Loi im 15 Jh. ein mächtiges Schwert von einer goldenen Schildkröte aus dem See erhalten haben, um damit die chinesischen Besatzer vertreiben. Als ihm das gelungen war, kehrte das magische Schwert von selbst zu der Schildkröte zurück. Zum Dank entstand der Thap Rua,Schildkrötenturm, auf einer Insel mitten im See. 

  

Von dort gelangt man, nach ein paar Gehminuten, ins Herz der Altstadt, dem Handwerkerviertel. Dieses bildete sich ab dem 11. Jahrhundert. Um den damaligen Kaiserpalastes formte sich ein Ring aus Dörfern- in jedem Ort gab es ein anderes Handwerk oder Gewerbe. Aus dieser Zeit übrig geblieben sind die „36 Gassen“. In denen unterschiedlichste Waren verkauft werden. In einem Teil zum Beispiel Lebensmittel im anderen Kleidung oder Kunst.

    
  

  

   Und, jaaa Hunde werden hier tatsächlich gegessen:( 
 Dem alltäglichen Großstadt Trubel, kann man für einige Zeit entkommen, indem man sich in eins der vielen Cafés zurückzieht. Ich abe ein schönes verstecktes Plätzchen gefunden. 

   

Portugal (Lagos)

Von Monchique begebe ich mich auf den Weg nach Lagos . 

Als Votunteer werde ich dort in einem „JuiceFastingDetoxing Yoga Retreat“ arbeiten , und die nächsten Wochen verbringen.

    

  
  
Es kommen Gäste von überall her , um hier eine Fastenkur zu machen. Es werden unterschiedlichste Fastenkuren angeboten von Juicefasting, Detoxingkur bis Slimmingkur ist alles geboten. Die Gäste haben früh morgens Yogakurs und abends Meditation , den Tag über bekommen sie unterschiedlichste Behanlungen wie Massagen , Akupunktur , fußreflexzonenmassagen und vieles mehr… 

Zum relaxen gibt es einen Salzwasser Pool …

 
Einen Warmwasser yakuzi …

  
Eine Sauna und ganz viel schöne Plätze in der Natur ….

    

Gearbeitet wird täglich 6 Stunden und extra bereitet immer einer von uns volunteeren das Mittag und Abendessen für alle ( 8-10 volunteere + 3 feste Mitarbeiter +3 Besitzer ) zu. Das Essen sammeln wir im Gemüsegarten zusammen und demnach entscheidet sich der Speiseplan. 

   
   
Die erste Woche arbeite ich im Gärten und im Gewächshaus. Unkraut entfernen neue Hochbeete anlegen und bepflanzen .